iso 6425 Taucheruhren


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Die Taucheruhren ISO 6425 übersichtlich erklärt!

In der allgemeinen Definition gilt eine Taucheruhr erst dann als Taucheruhr, wenn diese das Tauchen bis zu einer Tiefe von mindestens 100 Metern standhalten und die Anforderungen in Sachen ISO 6425 (Standard 6425) erfüllen.

Sie würden jetzt wahrscheinlich sagen, wenn die Taucheruhr nicht nach ISO 6425 zertifiziert ist, dann ist es auch keine Taucheruhr.
Wow, das war einfach. Oder vielleicht auch nicht.. Das wirkliche Problem daran ist, dass die meisten so genannten Taucheruhren nicht bis nach ISO 6425 beansprucht werden. Gibt es also nur eine Handvoll echter Taucheruhren in dieser Welt?

Die Gewässer um die Frage „was ist eine wahre Taucheruhr“ sind anscheinend sehr tief und trübe. Lassen wir die Taucheruhren mit Mischgas mal komplett weg bei diesem Thema, um uns völlig den ISO Anforderungen an „normale“ Tauchuhren zu widmen.

Die Standards können einige Fragen aufwerfen, welche Sie vorher nicht in Betracht gezogen haben. Sobald wir abgeklärt haben, was was ist, können Sie selbst entscheiden, was es benötigt um eine perfekte Taucheruhr zu besitzen und ob man eine braucht, die ISO zertifiziert ist. ISO 6425 befindet sich seit 1996 in seiner jetzigen Form als „Zertifizierung“ für Taucheruhren.

Welchen Anforderungen muss eine Taucheruhr denn nun standhalten, um die ISO 6425 zu erfüllen? 

*Die Uhr muss mit einer Vorrichtung ausgestattet sein, sodass der Benutzer eine Zeitdauer von bis zu 60 Minuten, per Vorauswahl einstellen kann. Dies kann eine drehbare Lünette oder eine digitale Anzeige sein.

*Das Gerät muss vor unbeabsichtigten Manipulationen geschützt werden. 

*Eine Lünette muss eine Skala von 60 Minuten haben und alle 5 Minuten eine Markierung anzeigen.

*Markierungen auf dem Zifferblatt müssen mit den Markierungen auf der Vorauswahl Vorrichtung abgestimmt und gut sichtbar sein. 

*Der Minutenzeiger muss von dem Stundenzeiger deutlich unterscheidbar sein. 

*Die Zeit, die auf der Vor-Auswahlvorrichtung eingestellt ist muss klar sichtbar sein. Bei analogen Uhren, ist dies in der Regel zufriedenstellend durch Leuchtmasse auf dem Sekundenzeiger zu realisieren. Batteriebetriebene Uhren müssen einen sichtbaren Batterie-Indikator anzeigen.

All die genannten Elemente müssen bei einem Abstand von 25 cm noch gut sichtbar sein - oder auch 10 Zoll, in der Dunkelheit.

Außerdem gibt es noch Anforderungen an die „Salzwasserbeständigkeit“ der Taucheruhren um die Zuverlässigkeit unter Wasser zu garantieren. Der Widerstandsfähigkeit Test gegen Salzwasser, erfordert, dass die Uhr es in einer Natriumchloridlösung von 30 gramm pro Liter, für 24 Stunden bei 18 bis 25 Grad Celsius aushält. Nach dem Test wird geprüft, ob Veränderungen an der Uhr festzustellen sind (z.B. Oxidation) und ob die beweglichen Teile immer noch Ihre Aufgabe erfüllen, um sicherzustellen, dass die Taucheruhr immer noch einwandfrei funktioniert.